Lernen mit allen Sinnen
 
„Lernen mit allen Sinnen” meint einen Unterricht, der es sich zum Prinzip gemacht hat, immer das Kind als Ganzes zu sehen, das mit dem Kopf, mit dem Herzen und mit der Hand lernen können sollte.
Dieses wichtige reformpädagogische Prinzip (Lernen mit Kopf, Herz und Hand) geht auf den bekannten Pädagogen Johann Heinrich Pestalozzi (1746-1827) zurück und soll der Tatsache Rechnung tragen, dass beim Lernen nicht nur die Aktivität des Kopfes gesehen werden muss, sondern  immer auch die Freude an der Arbeit und das konkrete Tun des einzelnen Kindes.
Die Arbeit mit dem Sinnesmaterial Maria Montessoris ist ein Beispiel für die Umsetzung dieses pädagogischen Denkens.

Darüber hinaus ist die Schulung der Sinne als Grundvoraussetzung des Lernens für unsere schulische Arbeit von großer Bedeutung. Wahrnehmung und Lernen sind untrennbar miteinander verbunden, so dass jede Wahrnehmungsübung auch ohne den direkt sichtbaren Bezug zu irgendeinem Lerninhalt immer die Lernfähigkeit des Kindes grundsätzlich fördert. Deshalb finden Sie in unserer Schule auch an zahlreichen Stellen Elemente des Kükelhaus-Projekts zur Sinnesschulung.